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Wenn Marie von Ebner-Eschenbach sagt, ein Aphorismus sei der letzte Ring einer Gedankenkette, meint sie wohl die des Schreibenden, denn meist verstecken sich in den kurzen Gedanken lange Geschichten. Für den Leser ist der Aphorismus hingegen eher der Anstoß zu einem neuen Gedankenspiel, das mit seinen geflügelten Worten die Absicht hat, unseren Gedanken Schwingen zu verleihen. Wendet sich die Perspektive vom Tiefsinnigen, was die Welt im Innersten zusammenhält, dem nur allzu Menschlichen, also der Liebe zu, werden aus Aphorismen mal nachdenklich, mal augenzwinkernd Amorismen, die sich gut mit einer Krümelei im Bett ergänzen...

 

 

          

 

Die Liebe ist..., ja, wenn wir nur die Antwort wüssten.
Lockend kommt sie daher, taucht unversehens auf, durchkreuzt ganz nach Belieben unsere Absichten, winkt uns zu, darauf hoffend, unseren Lebensweg so lang wie möglich zu begleiten, wenn wir es zulassen. Doch sie kann uns auch, wenn es das Schicksal will, unerwartet verlassen oder allmählich im Dunst des Alltags aus den Händen gleiten.Sie beherrscht unser Handeln und lässt Gedanken herantaumeln, die nur einen kurzen Moment verharren, eh sie weiter ziehen. Wenn es gelingt, sie in Wörter zu fassen, entstehen Amorismen, die mal nachdenklich, mal augenzwinkernd unsere Ahnung bestätigen, dass die Liebe unser Schicksal ist.

                 

 

Solange wir über die Liebe reden, ist sie uns wichtig. Von ihr reden kann man auf vielerlei Art. Meist im Guten, leider auch im Bösen. Manche versuchen, sie sich einzureden oder auch auszureden. Anderen gelingt es gar sie zu zerreden. Scheitern muss, wer glaubt, sie herbeireden oder wegreden zu können.
Wie auch immer die Rede von der Liebe geht, es sind unsere Gedanken, nicht die der Liebe. Gelingt es, in einen Dialog mit der Liebe zu treten, wird sie ihr Herz weit öffnen und sich uns offenbaren. 
Wir erfahren von ihren Sehnsüchten und ihrer Weisheit, von ihren Sorgen und Freuden, die sie mit liebvollem Charme in verspielten Gedanken mal still mal lebhaft preisgibt. 

                 

Unser Schicksal ist die Liebe, so oder so. Dennoch fällt sie uns nicht einfach zu. Sie will gesucht, entdeckt und gestaltet werden. Es bedarf großer Willensstärke, in der zehrenden Pendelbewegung des Alltags, im Hin und Her von Erleben und Verpassen, sich dieser Herausforderung zu stellen und  zur Liebe zu bekennen.
Liebe miteinander suchen, heißt neue Fragen zu finden und ihre Antworten zu verstehen. Selbst wenn wir unsere Antworten finden, bleibt das Geheimnis der Liebe unergründlich und zieht uns in ihren faszinierenden Bann, dem sich niemand auf Dauer entziehen kann.
Man muss nur verstehen, was sie uns zuflüstert.  

 

                 

 

Man kann sie drehen und wenden, wie man will, wenn Liebe vor dem Spiegel steht, erkennt sie sich auch darin.
Ernste und unernste Spiegeleien vor und hinter dem Spiegel der Liebe.